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Monologe Zwiegespräche
Zyklus der Selbstreflektion
Analoge Mehrfachbelichtungen im Mittelformat (6x6cm)
Die Auseinandersetzung mit sich selbst ist ein fortwährender Prozess und jeder Mensch führt fast pausenlos innere Dialoge. Oftmals bemerkt man sie nicht, doch mal treten sie für einen kurzen Augenblick in Erscheinung – wer kennt nicht die stille Diskussion mit sich selbst vor dem Spiegel? – und gelegentlich lässt man sich länger auf diese Dialoge ein. Im Geiste bezieht man dann Position, wägt ab, kritisiert, vermittelt, diskutiert und hat so einen regen Meinungsaustausch mit und über sich selbst. Monologe Zwiegespräche.
Durch die Technik der analogen Doppel- und Mehrfachbelichtungen verbildlichen sich diese Prozesse. Die Wahl des Selbstporträts als Ausdrucksmittel zieht den Zufall bewusst mit ein, um den unbewussten Prozess dieser inneren Dialoge zu unterstreichen. Anhand der hybriden Verarbeitung der Negative wird die Präsenz dieses Themas in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verdeutlicht. |
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| Randgestalten
Laufende Serie zum Thema Mensch in der Gesellschaft
Analoge Belichtungen im Panoramaformat (24x58mm)
Randgestalten ist eine langfristig geplante Serie, die sich mit Menschen beschäftigt, die ich mit kompositorischen Mitteln rein formal an den Bildrand rücke oder, die aufgrund von Äußerlichkeiten bereits von der Allgemeinheit zu den Randgruppen gezählt werden. Hiermit greife ich aktuelle und immer wiederkehrende Themen unserer Gesellschaft wie Alter, Religion oder den Generationskonflikt auf. Dabei lege ich durch die Verwendung von Schwarz-Weiß Panorama-Photographien Wert darauf, mit leisen Worten anzuregen und zum Nachdenken aufzufordern. Alle Bilder dieser langfristig angelegten Serie entstehen aus der Situation heraus und beziehen die Umgebung der „Randgestalt“ bewusst mit ein. Die Bilder entstanden ausschließlich mit der russischen Panoramakamera Horizon 202, deren Fixfokus-Objektiv um 120° rotiert und ein Kleinbildnegativ auf 24 x 58 mm belichtet. |
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Me in a suitcase
Koffer-Kunst-Projekt
Am 17. August des Jahres 2006 fand ich einen alten Koffer am Straßenrand. Ich nahm ihn mit und beschloß, dass er wieder reisen soll. Und zwar für ein Jahr Ich schrieb eine Gebrauchsanleitung, legte sie hinein und stellte ihn dem ersten Beistzer vor die Tür. Dann wartete ich ab, was passiert. Der koffer war ein ganzes Jahr auf Reise und hatte viele Inhalte von verschiedenen Besitzern. Auf der Homepage zum Projekt zeige ich alle Besitzer, Inhalte uns erzähle über seine Reise.
www.me-in-a-suitcase.com
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